Kinderbetten

Stubenbetten

Stubenbetten geben Nestwärme

Nichts vermissen Babys anfangs mehr als die wohlige Geborgenheit und das sanfte Schaukeln im Mutterleib. Die räumliche Nähe der Stubenbetten gibt den Neugeborenen in den ersten Tagen und Wochen das Gefühl in einem Nest in gemütlicher Enge zu liegen und zu schlafen. Hier kann und sollte der Kinderwagen eher Zwischenlösung bleiben. Ein Kinderwagen kann auf Dauer kein Ersatz für ein Stubenbett sein, weil er weder den Raum für kindgerechtes, ergonomisches Liegen noch für hygienisch einwandfreie Unterlagen und Matratzen bietet. Unabhängig vom Werkstoff muss ein Stubenbett pflegeleicht sein, wenn sich Baby darin wirklich wohlfühlen soll. Ein optimales Stubenbett ist meist aus Holz robusten Arten, wie zum Beispiel Buche. Stubenbetten aus Holz sind naturnäher und insgesamt „wärmer.“ Dabei ist unbedingt auf speichelsichere Farben und Materialien zu achten.


Vom Wochenbett ins Stubenbett

Dennoch können viele Mütter der Versuchung nicht widerstehen ihre Kleinen in der ersten Zeit im Kinderwagen oder in Behelfs-Betten schlafen zu lassen, anstatt gleich ein Stubenbett als optimale Lösung anzuschaffen. Auch Kissen oder andere Bett – Zubehörteile, an die Gitterstäbe eines herkömmlichen Kinderbetts zu binden, um für Baby ein Nest zu bauen, ist eine liebevolle Idee aber nicht ohne Risiko, da sich Kissen oder Teile des Bettzeugs immer einmal lösen können und sich Baby nachts darin zu verwickeln droht. Babys fürchten sich in der ersten Zeit noch vor räumlicher Weite. Auch Babys mögen keine Langeweile. Öde sind in ihren Augen etwa mit Stoff gespannte Gitterbetten um Baby das Gefühl der Verlorenheit zu nehmen. Dabei möchte Baby viel lieber im engen Stubenbett am Familienleben teilhaben – Mutti und vertraute Menschen sehen, hören und gelegentlich auch spüren. Das Stubenbett gibt Baby das Gefühl auch räumlich im Mittelpunkt zu stehen – besser gesagt: zu liegen.

Im Stubenbett: Mittendrin statt abgelegt

Wie erwähnt – Kinderwagen oder sonstige Notbehelfe sind in den ersten Wochen und Monaten für den Tag-Nacht-Rhythmus und die Entwicklung einer stabilen Schlafhygiene für Baby denkbar ungeeignet. Im Übrigen ist ein gutes, allen Sicherheitsnormen entsprechendes Stubenbett kein „rausgeworfenes“ Geld: Entweder man behält sein Stubenbett, weil weiterer Nachwuchs geplant ist, man verschenkt es. Stubenbetten finden über geeignete Verkaufsplattformen oder Tauschbörsen immer dankbare Abnehmer: Die Erfahrung lehrt, dass gebrauchte Stubenbetten problemlos wieder zu verkaufen sind. Ganz abgesehen von praktischen Erwägungen zur Anschaffung von Stubenbetten – sie bedienen die Gefühlsebene durch mehr emotionales Erleben, wie Baby wächst und gedeiht. Das Stubenbett, hübsch bespannt in kräftigen Farben, wie Babys sie mögen, ist für die erste Zeit Blickfang und Mittelpunkt der besonderen Art.

Babys mögen Farbe, Bewegung und Klang

Babys nehmen die Umwelt von Anfang an sehr viel bewusster wahr, als wir glauben. Fürsorgliche Eltern wissen daher, dass zum wohligen Einschlafen eine beruhigende, zugleich aber Babys Sinne anregende Umgebung gehört. So sorgt zum Beispiel der Betthimmel für mehr Geborgenheit. Ein einziges, hygienisch einwandfreies, weil problemlos zu reinigendes Kuscheltier im Babybett ist ein „Muss“ zum Schmusen; Mobiles in fantasievollen Formen und kräftigen Farben sind eine erste Sehschule, während Spieluhren mit sanften Melodien Babys musikalische Seite zum Klingen bringen.

Stubenbetten: gute Kinderstube von Anfang an

Entscheidend dabei ist auf jeden Fall, dass unsere Kleinsten mit ihren Bedürfnissen und Ansprüchen im Stubenbett in jeder Hinsicht altersgerecht aufgehoben sind, denn ein Stubenbett bietet alles, was jetzt zählt: ruhigere Nächte für Mutter und Kind ohne nächtliches Aufstehen und Blickkontakt beim Aufwachen. Beruhigende Berührungen im Schlaf. Geborgenheit und Sicherheit durch Nähe. Einfache, sichere Befestigung am Elternbett. So bilden Stubenbetten eine wichtige Grundlage für stabile Schlafhygiene und einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus.

Stubenbetten früher
Stubenbetten erinnern beim Ansehen zunehmend an einen Kinderwagen. Kein Wunder, Kinderwagen – welche sicherlich jeder Haushalt kennt der Kinder besitzt – bauen auf dem Prinzip von Stubenbetten auf. Wie heute jeder Haushalt Kinderwagen kennt, so kannte jeder im 19. Jahrhundert Stubenbetten. Klar zu unterscheiden sind diese Betten von herkömmlichen. Dadurch, dass sie höher gelegen sind und meist ein kufenartiges Konstrukt haben, ermöglichen sie ein bequemes Hineinlegen und Herausholen der Kinder, sowie ein behagliches „in-den-Schlaf-Schaukeln“.

Der Wandel der Stubenbetten
Früher waren Stubenbetten häufig mit weißen Tüchern ausgekleidet und bestanden aus einem Korb der auf großen Holzrädern lagerte. Heute zu Tage gibt es viele verschiedene Variationen. Von einem Beistellbett über eine Wiege bis hin zu dem klassischen Stubenbett. Sehr häufig trifft man auch Modelle an die von einer Variante in die andere gewandelt werden können. Dabei ist es egal ob Beistell- oder Stubenbett, beide Arten sind, wie das klassische Stubenbett, hoch gelegen. Aufgrund dieser Flexibilität, die heute erreicht werden kann, weisen moderne Stubenbetten einen hohen Komfort auf.

Sicherheit des Kindes
Da es sich bei Stubenbetten um Kinderbetten handelt, müssen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Somit erhält jedes Stubenbett ein Sicherheitsgitter. Hierdurch wird verhindert, dass die Säuglinge aus dem Bett fallen und einen ruhigen Schlaf erlangen können. Eltern sollten jedoch beachten, dass trotz dieser Sicherheitsmaßnahmen Kinder nicht auf Ewigkeit in einem Stubenbett beherbergt werden sollten, da diese meist nur für Kleinkinder bis 6 Monaten gedacht sind. Die schon vorhandene Flexibilität der Betten wird zusätzlich noch durch eine mögliche Variabilität der Sicherheitsmaßnahmen sowie durch die Einstellung der Höhe unterstützt.

All diese Fakten machen ein Stubenbett zu einem guten Begleiter der frühen Kindheitsmonate. Nicht nur das Kind kann einen hohen Komfort genießen, sondern auch die Eltern. Durch die Flexibilität der modernen Stubenbetten bieten sich viele Einsatz- und Sparmöglichkeiten, jedoch sollte – wie bei jedem Produkt für Kinder – nicht an dem falschen Ende gespart werden.